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Freitag, 15. August 2014

Viviens himmlisches Eiscafé





Titel: Viviens Himmliches Eiscafé

Autor: Abby Clements

Verlag: Goldmann

Format: Taschenbuch

ISBN: 978-3-442-48043-2

Seiten: 384 














Die Schwestern Anna und Imogen können es nicht fassen: ihre Großmutter Viviene hat ihnen ihr altes Eiscafé in Brighton vererbt. Ausgerechnet ihnen! Wo doch Anna gerade erst einen vernünftigen, lukrativen Job angenommen hat und Imogen derzeit ihr Leben in Thailand verbringt, in einer Hütte am Strand lebt und an ihrem Foto-Projekt arbeitet. Außerdem habe beide keinerlei Ahnung davon, was es heißt, ein Geschäft zu führen.
Dennoch entschließen die beiden, einen Versuch zu wagen, immerhin geht es um das Erbe ihrer geliebten Großmutter – und um das Seelenheil ihres Vaters. Gemeinsam schaffen sie es, dem Café das glanzvolle Aussehen zurück zu geben, doch damit ist es nicht getan, denn bereits zu Vivienes Zeiten fehlte es an Kunden. Also beschließen die ungleichen Frauen, sich fortzubilden, um Brighton etwas Besonderes bieten zu können. Anna fliegt nach Italien, um zu erlernen, wie man echtes, italienisches Eis herzustellen. Derweil bleibt Imogen nichts anderes übrig, als das Café allein zu führen, doch schon bald droht alles im Chaos zu versinken…

In der letzten Zeit habe ich doch sehr viele Fantasy-Jugendbücher gelesen. Jetzt war mir mal danach, etwas anderes zu lesen. Als ich beim Stöbern dann auf diese Zuckerwatte-Rosa-Cover gestoßen bin und den Klappentext gelesen hatte, war meine Neugierde entfacht. Das versprach eine sommerlich leichter Geschichte zu werden. Und ich wurde nicht enttäuscht. Abby Clements’ Schreibstil kenne ich bereits von ihrer Weihnachtsgeschichte „Ein Kuss unter dem Mistelzweig“. Er ist recht einfach gehalten und liest sich daher sehr schön flüssig. Die Seiten flossen nahezu dahin.
Mit den beiden Schwestern hat Abby Clements zwei tolle Protagonistinnen geschaffen, die einerseits nicht unterschiedlicher sein könnten, aber dennoch – nach kurzen Anlaufschwierigkeiten – bei der Arbeit und auch in ihrem Familienleben perfekt harmonieren. Auch die Nebencharaktere sind liebevoll und charakteristisch ausgearbeitet. Natürlich waren mir nicht alle sonderlich sympathisch, aber das gehört ja nun schließlich dazu. Man braucht schließlich immer jemanden, über den man sich ärgern kann ;)
Bei „Viviens Himmliches Einscafé handelt es sich um seine seichte Sommergeschichte, in der es zu einem Großteil um den Zusammenhalt der Familie von Anna und Imogen geht, um die Selbstfindung der beiden Frauen und natürlich auch um die Liebe, die in diesem Roman definitiv nicht zu kurz kommt. 

Eine tolle Idee, die es ebenfalls bereits in der Weihnachtsgeschichte gegeben hatte, sind die Rezepte am Ende des Buches. Hier kann man sich dann einmal selbst an Annas Eiskreationen versuchen.

Das Cover ist wunderschön und herrliche passend gestaltet. Die Farbgestaltung ähnelt der, die die beiden Frauen ihrem Café verpassen. Die Schrift und die Ornamente, teilweise auch in Eisform geben ein sommerlich-süßes Aussehen. Wirklich ein sehr hübsches Cover, wie ich finde.

Alles in allem ist „Viviens Himmlisches Einscafé“ leichte Lektüre, die mich gut unterhalten hat. Wer also auf der Suche nach einem tollen Sommerbuch ist und vielleicht das eine oder andere Rezept mal ausprobieren möchte, ist mit diesem Buch bestens beraten.




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