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Sonntag, 19. Oktober 2014

Drei Dorfkinder auf der Frankfurter Buchmesse... xD





Unser Besuch auf der FBM am Samstag begann mit einem kleinen Abenteuer für uns Dorfkinder: eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Frankfurts. Ein Glück konnte Kim bereits mit einiger Erfahrung in diesen Dingen aufwarten, so dass wir „Landpomeranzen“ nicht vollkommen erschlagen wurden von Tram, Bus, S- und U-Bahn. Als wir schließlich direkt vor der Messe aus der Tram ausstiegen, gab es kein Halten mehr. Unser Weg führte uns nach dem Einlass natürlich direkt in Halle 3.0.
Dort angekommen, mussten wir erst einmal stehen bleiben und den Anblick so vieler, toller Bücher auf uns wirken lassen. Das allererste Mal auf einer Buchmesse, ja das ist schon was Besonderes xD. Eine kurze Beratung unter uns Dreien und der Schlachtplan stand: wir würden Reihe für Reihe abklappern und uns so nach und nach durch die Flut von Ständen arbeiten. So schlenderten wir also mit leuchtenden Augen durch die Gänge und besuchten die verschiedensten Verlage. Natürlich dauerte es nicht lange, bis die ersten Schätze auf unseren Wunschlisten oder gar in unserem gedanklichen Einkaufskorb für den Sonntag landeten.


Um Zwölf Uhr haben wir dann unsere Entdeckungstour für den ersten, wichtigen Termin unterbrochen. Teri Terry hatte sich zu einer Signierstunde auf der Messe eingefunden. Das konnten wir uns als große Fans ihrer Slated-Triogie natürlich nicht entgehen lassen. Also pilgerten wir mit unseren Büchern zum Stand des Coppenrath-Verlags, den wir nach nicht allzu langer Wartezeit mit einer Widmung und einem dicken Grinsen im Gesicht wieder verließen, um unseren Weg fortzusetzen.



Nach rund 5 Stunden im Getümmel der Hallen 3.0 und 3.1 wurde das Bedürfnis nach ein wenig Stärkung und frischer Luft doch immer größer. Und da unser 15 Uhr Termin ausgefallen ist – Dylan O’Brien hatte ja leider abgesagt *schnief* - entschieden wir uns, eine Weile in den Innenhof des  Messegeländes zu gehen.
Nachdem wir uns mit Pommes und Bratwurst ausgestattet hatten, schnappten wir uns eine der wenigen, freien Bänke und ließen uns dort nieder. Bei dem wundervollen Wetter machte es unheimlich Spaß, dort draußen zu sitzen, zu essen und dem regen Treiben der vielen toll kostümierten Cosplayer zuzuschauen, die sich dort versammelt hatten.
Um 17.30 Uhr fanden wir uns schließlich zum letzten Highlight des Tages in der Open-Stage-Arena ein. Hier erwartete uns ein Meet&Greet mit verschiedensten Indie-Autoren, u.a. Marah Woolf, Poppy J. Anderson, Ella Wünsche, Hannah Siebern und vielen anderen tollen Autoren. Wir stürzten uns ins Getümmel und konnten bei Sekt und O-Saft noch das eine oder andere signierte Buchexemplar oder Autogramme ergattern. Bei der anschließenden Verlosung waren uns unsere Glücksfeen leider nicht sonderlich hold, so dass keine von uns mit einem der tollen Buchpakete oder gar dem Kindle-Tablet nach Hause gehen durfte.
Nach einem leckeren Abendessen mit zwei weiteren Freundinnen und einer äußerst abenteuerlichen Rückfahrt ins Hotel (ja, diesmal hatten die Dorfkinder leichte Probleme mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – es kann ja auch nicht angehen, dass einfach eine Tram ausfällt, wenn ein paar Landeier mal damit fahren wollen ^^), haben wir uns schließlich um elf Uhr abends vollkommen fertig, aber dennoch glücklich (immerhin hatten wir volle Taschen mit Messe-Souvenirs dabei xD) in unserem Zimmer eingefunden.



Normalerweise mutieren wir allesamt zu Gremlins, sollte ein Wecker es wagen, an einem Sonntag um sechs Uhr zu klingeln. An diesem Sonntag natürlich nicht. Denn schließlich mussten wir noch einmal die Buchmesse entern, um ein paar tolle Buchschätze mit nach Hause nehmen zu können. Drei Mädels und ein Badezimmer – ja, da braucht man schon etwas Anlaufzeit, bevor es losgehen kann ;) Nach einem ausgiebigen Frühstück zur Stärkung ging es dann wieder mit Bus und Tram zur Messe. Kaum hatten die Tore geöffnet, stürmten wir auch schon wieder Halle 3.0 und machten uns auf die Jagd nach den Schätzen, die uns UNBEDINGT mit nach Hause begleiten mussten. Als wir schließlich fündig geworden waren, ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, noch eine Weile an die verschiedensten Stände zu schlendern und weitere Anregungen mit nach Hause zu nehmen, bevor es dann gegen Mittag Zeit wurde, Abschied zu nehmen. Müde, ein wenig wehmütig, aber dennoch glücklich über die vielen Mitbringsel, machten wir uns schließlich auf den Heimweg Richtung Ostsee.




Es war ein anstrengendes, aber unheimlich tolles Wochenende. Samstag hatten wir ein wenig das Gefühl an Reizüberflutung einzugehen, aber es hat sich wirklich gelohnt. Der Verkehrsgott war gnadig gestimmt, sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg.
Für uns haben wir schon den Schluss gezogen, dass es nicht unsere letzte Buchmesse gewesen ist. Vielleicht machen wir nächstes Jahr Leizig unsicher oder aber wir besuchen wieder Frankfurt.
Egal wo, wir freuen uns schon sehr drauf!

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