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Montag, 24. November 2014

Essenz der Götter I



Titel: Essenz der Götter I

Autor: Martina Riemer

Verlag: Carlsen Impress

Format: EPup

ISBN: 978-3-646-60082-7

Seiten: 502










Nach dem Tod ihrer Eltern hat Loreen niemanden mehr, außer ihrem Freund Jamie. Von den Behörden wird sie in ein Waisenhaus gesteckt, wo sie allerdings lieber für sich bleibt und keinerlei Freundschaften schließt, bis eines Tages drei Fremde auftauchen. Auch wenn Loreen anfangs skeptisch ist, spürt sie eine Verbindung zu den Dreien, ganz besonders jedoch zu dem geheimnisvollen Slash. Als die drei ihr Eröffnen, dass sie ein Divinus ist, ein Göttersprössling, wird ihr klar, warum sie sich all die Jahre immer so anders gefühlt hat. Als es jedoch darum geht, ihren neuen Freunden zu folgen und der ihr bekannten Welt den Rücken zu kehren, zögert Loreen. Wird sie sich ihrem Schicksal stellen?

Bereits lange vor Erscheinen hatte Martina Riemer uns auf ihr neues Buch „Essenz der Götter I“ neugierig gemacht. So war es dann sonnenklar, dass wir dieses dann nach Erscheinen auch lesen wollten. Unser Dank gilt daher Carlsen Impress für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars!

Ich muss ehrlich zugeben, anfangs hatte ich doch arge Schwierigkeiten, in das Buch rein zu kommen. Für mich persönlich zog sich die Geschichte einfach zu sehr hin. Loreen musste viel lernen, sich in die Gemeinschaft einleben, vollkommen richtig und auch wichtig, aber irgendwie hat es mich dabei nicht so sehr gepackt. Hinzu kommt noch, dass Loreen an sich mir doch etwas unsympathisch war. Ich kann nicht mal genau sagen, was mich an ihr gestört hat. Es ist nur einfach so, dass sie mir nicht wirklich ans Herz wachsen wollte. Dabei ist sie eigentlich ein gut ausgearbeiteter Charakter, eine toughe, junge Frau, die ihre verletzliche Seite hinter einer harten Schale verbirgt. Sie hat Ecken und Kanten und hat mir dadurch mehr als einmal eine erhobene Augenbraue beschert, da ich mich über ihr Verhalten gewundert habe. Erst ziemlich gegen Ende konnte ich dann eine gewisse Bindung zu ihr aufbauen und bin nun doch sehr gespannt, wie es mit ihr weiter geht.
Slash… der ist schon eine klasse für sich. Ich mochte ihn sehr gern. Er ist recht schweigsam und trägt ein großes Geheimnis mit sich, welches seine Vergangenheit betrifft. Seiner Gemeinschaft gegenüber ist er sehr loyal, in ein/zwei Situationen sogar ein wenig ZU loyal für meinen Geschmack, aber da im Nachhinein seine Gründe dafür dargelegt wurden, hat mich dies wieder versöhnt. Sein Aussehen allerdings… ich muss zugeben, seine Dreadlocks habe ich persönlich immer fröhlich wegignoriert, da diese so gar nicht meinen Geschmack widerspiegeln. Aber trotzdem fand ich es sehr interessant, dass Martina ihm dieses Aussehen verpasst und somit mal keinen „Mainstream“-Protagonisten geschaffen hat.
Sky hingegen habe ich sofort ins Herz geschlossen. Er hat mir mit seiner offenen, sonnigen Art des Öfteren ein Lächeln auf die Lippen gezaubert und ich habe mit ihm gelitten, wenn es ihm mal nicht so gut ging.
Aus Pure, muss ich sagen, bin ich nicht wirklich schlau geworden. Klar möchte sie Slash beschützen, aber dass sie gleich dermaßen zickig und negativ auf Loreen reagiert, fand ich eine Spur zu übertrieben. Und dass sie dann so ganz plötzlich lieb zu ihr ist, kam meiner Meinung nach ein wenig unrealistisch rüber. Dennoch mochte ich sie später, als sie „handzahm“ war, doch lieber.

Das Cover wurde vom Impress-Verlag mal wieder wunderhübsch und sehr passend gestaltet. Es ist in Gold gehalten und mit einem Mädchen auf dem Cover, dass sicher Loreen darstellen soll, passt es perfekt und würde sich sicher auch sehr toll im Bücherregal machen.

Alles in allem hat mich „Essen der Götter I“ nach einem ziemlich holprigen Start doch noch in seinen Bann gezogen. Und wo ich zu Beginn noch überlegt hatte, ob ich den zweiten Teil überhaupt lesen möchte, kann ich jetzt nur sagen: JA! Her damit! Aber leider müssen wir ja noch eine ziemliche Weile darauf warten…


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