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Mittwoch, 10. Dezember 2014

Zwischen Schnee und Ebenholz

Copyright: Carlsen Impress


Titel: Zwischen Schnee und Ebenholz

Autor: Ann-Kathrin Wolf

Verlag: Carlsen Impress

Format: E-pup

ISBN:  978-3-646-60086-5

Seiten: 312











Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden. Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf? Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht… (Klappentext entnommen von Carlsen Impress)

Seit ich vor einiger Zeit meine erste Märchen-Adaption gelesen habe, bin ich ein großer Fan dieser Geschichten. So war für mich natürlich direkt nach Veröffentlichung des Klappentextes klar, dass ich „Zwischen Schnee und Ebenholz“ lesen musste. Ich danke Carlsen-Impress herzlich, dass sie mir dies mit einem Leseexemplar ermöglicht haben.
Ann-Kathrin Wolfs Schreibstil hat es mir sehr einfach gemacht, in die Geschichte einzutauchen. Er ist schön leicht und flüssig zu lesen. Nun, die Geschichte braucht ein wenig, um in Gange zu kommen, aber dann ließ die Spannung bis zum Ende hin nicht mehr nach. Man weiß bis kurz vor Schluss nicht, wer genau eigentlich Alex Böses will. 

Die Charaktere sind, meiner Meinung nach leider ein wenig blass geblieben. Alex selbst mochte ich zwar, aber wirklich in sie hinein versetzen konnte ich mich nicht, was ich ziemlich schade fand. Sie kommt sehr eingeschüchtert rüber – okay, angesichts der Behandlung durch ihre Mitschüler vielleicht auch nicht verwunderlich, aber ich hätte sie mir dennoch ein wenig selbstsicherer gewünscht. Nur ganz gegen Ende blitzt doch noch eine Spur Stärke durch und hat sie so dargestellt, wie ich sie gern das ganze Buch über gesehen hätte.
Auch William Grimm konnte mich nicht wirklich überzeugen. Zu Beginn mochte ich ihn noch recht gern, auch wenn sein Beschützer-Instinkt teilweise fast schon etwas Stalker-ähnlich anmutete. Als Alex ihn jedoch näher kennen lernt, kam meiner Meinung nach seine plötzliche Arroganz und abwertende Haltung seinem Schützling gegenüber etwas zu gewollt rüber.
Einzig Lilly mochte ich wirklich gern. Es hat einfach Spaß gemacht, über diesen kleinen Wirbelwind zu lesen und ich fand es sehr schön, wie sie immer zu ihrer besten Freundin gestanden hat.

Wie immer hat der Verlag bei der Cover-Gestaltung ganze Arbeit geleistet. Es ist wahrlich märchenhaft gestaltet und passt perfekt. Das Gesicht des Mädchens passt zu Alex – und Schneewittchen und die geschwungene Schrift tut ihr übriges. Ich finde es äußerst hübsch.

Alles in allem hat mir „Zwischen Schnee und Ebenholz“ trotz des kleinen Mankos mit den Charakteren sehr gut gefallen. Die Geschichte ist sehr schön durchdacht und mal ein ganz anderer Blick auf die Märchenwelt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich bin gespannt, ob es eine Fortsetzung geben wird – das Potential ist auf jeden Fall vorhanden.  



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